Die Geomantische Ortsbegehung

 

Zur geomantischen Untersuchung der Energien einer Hauses, Grundstückes oder größeren Komplexes muss Zeit entsprechend dem Aufwand eingeplant werden. Grundsätzlich sind die Besitzer und Bewohner des Hauses und ihre Wahrnehmung einbezogen. Das Alter des Gebäudes, seine Geschichte und die des Ortes, der Name und die Nutzung sind für die strukturelle Ebene wichtig. Hier ist auch eine ausgeglichene Elementeverteilung anzustreben.

Die Lage in der Landschaft, das Umfeld und die geologische Beschaffenheit spielen eine Rolle in der vitalenergetischen Ebene und hier können blockierte Lebensströme oder andere Unstimmigkeiten deutlich werden. Konflikte, Auffälligkeiten, Gedankenfelder – all das kann in der Betrachtung wichtig sein.

Auf der geistigen Ebene sind mancherlei Wesenheiten und ihre Mitteilungen zu beachten. Respekt sollte allen Naturwesen gegeben werden und möglichst ein Ort für sie eingerichtet sein.  All dies ist höchst individuell , doch folgt die Ausrichtung dem Ziel, welches die Hausbewohner erreichen möchten. Ist hier ein Arbeitsplatz vorhanden, so sieht man sich an, ob die Lage günstig ist.

 

Kayute Delphine Sonnenspirit 2015

 

Lagarto gigante

 

Ein neues altes Geomantie-System

 

Europäische Geomantie wie sie heute langsam wieder bekannt wird, ist eigentlich ein altes System des Begreifens der Landschaft. Ebenso ist es mit dem indischen, chinesischen und tibetischen sowie weiteren Zuordnungslehren. Das Prinzip gründet jeweils darauf, dass die Landschaft als heilig, als Mandala oder Landschaftstempel erkannt wird, die Elemente in ihren Eigenschaften, alle darin lebenden Wesen ebenso. Dies findet im Bewusstsein des Menschen statt, vielmehr des kollektiven Völkerwesens des in der Landschaft verwobenen und mit dem Körper ankernden Menschen.

Mir liegt nicht daran, die Systeme übereinanderzulegen, durcheinanderzubringen oder ihre gegenseitige historische Ableitung zu betrachten. Ich glaube, mit einem neuen Bewusstsein der Menschheit wird auch ein neues Verständnis der Erde einhergehen. Vielleicht entwickelt sich das Bewusstsein entlang dieser neuen alten Sichtweise.

 

Für mich ist es nicht nur interessant, Europa isoliert zu betrachten. Oder nur einzelne Kontinente. Ich habe auf den kanarischen Inseln zwischen drei Kontinenten gelebt, deren Einflüsse deutlich sichtbar waren, wenn auch vielleicht politisch die Inseln zu Spanien und Europa zugeteilt wurden.

Die spanischen und europäischen Einflüsse in der Welt sind ja auch existent. Interessant abseits und innerhalb der Kulturen sind solche Wesenheiten wie Meeresströme, Gewässer, Berge, Vulkane. Sie bilden in unserem Bewusstsein die Landkarte heiliger Orte, eine Orientierung.

 

Vielleicht entwickelt sich mit den einzelnen Geomanten verschiedener Weltenteile in der neuen Schwingung und Strömung das Wissen wieder, welches zu ganz ganz uralten Zeiten eine Einheit geschaffen hat.

Deshalb lerne ich gern von allen Systemen und auch Orten und mir wird von Innen eine Schau zuteil. Ich arbeite mit fünf Elementen, der Äther oder Raum ist wesentlich. In der Meditation kann ich mich weltweit an Kraftorte begeben und ihre jeweilige Energie erfahren.  Die Landschaft der Westküste nahe Dänemark, in der ich anwesend bin, hat eine stark ätherische Qualität, die sich hier  mit Wasser, Wind und Sanden in ständiger Veränderung befindet. Es ist viel freier Raum für Bewegung da.

 

Hier im Bild habe ich einen Lagarto gigante, welcher sich nur so auf den kanarischen Inseln entwickelt hat, fast schon ausgestorben war, über eine Landkarte von Europa gezeichnet. Ich sehe die Meeresströme als Wasserdrachen, welche alle Weltenteile miteinander in Beziehung bringen, ein Organismus, das Wasserelement des Planeten als Ganzes.

Dieser Lagarto hat einen Fuß in der Ostsee, einen im Mittelmeer, und die linke Seite im Atlantik. Entlang seiner Mitte verlaufen zentrale Linien, die auch Fokusse an einigen Orten bilden.

So sehe ich die Schwanzwurzel nahe Gibraltar in Spanien, von dort wird Ursprungskraft aus dem Westen herangezogen (ich weiß dass die Meeresströmung in der anderen Richtung verläuft.).

Als erstes war mir allerdings zu der Echse eingefallen, dass sie ihren Schwanz abwerfen kann, wenn Gefahr droht. Dies habe ich selbst häufiger beobachtet. Auch beobachten sie alles sehr genau mit ihren flinken klaren Augen.

Ich bin selbst gespannt, was sich mir zu den einzelnen Kraftorten an der Mittellinie noch zeigen wird. Jedenfalls war ich ganz erstaunt, dass darunter Köln/die Eifelregion als Herzort liegen, das Sonnenchakra in Frankreich. Doch auch die fünf  Gliedmaßen bilden eigene Wirbel. Es muss nicht feststehen, es kann sich bewegen.Ich fang ja gerade erst an.

 

CO) Kayute Kühn 10/2015

Ich wirke im Traum, durch den Traum wird gewirkt und gewoben. Da ist telepathischer Kontakt mit Vielen. Mit der Absicht, Kontakt aufzunehmen beginnt eine detektivische Reise  in Unterwelten, Vergangenheit, parallele Welten und verlorengegangene Seelenanteile können sich zeigen, in eindruckvollen Bildern. Dies muss nicht rational erklärt werden, um verstanden zu werden. 

 

 

Im Traum bin ich offen. Zugleich entwickelt sich mit der Übung der Zustand des Zwischenreiches: luzider Traum, Trance, schamanisches Reisen. Denn für manche Aufgaben muss man mehr Möglichkeiten der Lenkung verwenden und auch Schutz. Machtvolle Werkzeuge.

 

 

Die Goldenen

San Sebastian, La Gomera

 

Die Nymphen des Brunnens

Spielen mit einer goldenen Kugel

Sie lachen und wachen

Eine rotgoldene Kuppel über ihnen

Mögen sie die Herzen erreichen

Die Härten erweichen

Für die Kräfte aus des Universums Weiten.

 

Die Berggöttin

Sie steht mit den Füssen tief in den Felsen

Sie ist braungolden, rotes Haar, ihr Kleid aus weissen Ginsterblüten

Das Leben, die Geliebte des Teide

Blauweisser weicher Umarmung

Vereinigung von Himmel und Erde

 

Die Goldenen

Sind die Elben

Sie sorgen für die Netze aus

Goldenem und silbernem Licht

Sie tragen die Regenbogenstrahlen

Überall hin.

Sonnenmenschen

Opalophine, Orolian, White Eagle – Sie sind Brunnen der Klarheit, aus denen ich schöpfe, mich zu beleben. Sternenleute und Sonnenmenschen, überdimensional mit uns verwoben. Doch eben so sind die Bäume, die Pflanzen und Tiere mit ihnen und mit uns verwoben. Betrachtet mal die Erde als ein Gewebe aus Lichtfäden, die unzähligen Arten von Leben – jede besonders, und alle mit einem gemeinsamen Herz, um das sie sich versammeln und tanzen. Da ist nichts Schweres, Feststehendes.

Unser Herz ist der Anker, welcher uns hier hält. Wir können es auch in die Weite öffnen. Nichts geht dabei verloren. Die Namen der Pfadfinder helfen als Geländer, an dem wir unser Gleichgewicht halten können, während wir lernen, mit dem Gewebe zu tanzen. Wir lernen, das Leben auf der Erde wahrhaftig zu erleben. Ich nenne die zu gründenden Heilungskreise  being alive circle. Das bedeutet einen Kreis der lebendig ist, sowie einen Kreis aus Lebewesen. Die Auffassung davon, was als lebendig gilt,  wäre zu verändern.

Kayute Sonnenspirit 2014